Logo der Universität Wien

Abschiebepolitik in Österreich

Projektleitung: Sieglinde Rosenberger


Projektmitarbeiterin: Judith Welz


Projektdauer: September 2012 - April 2014

 

Projektfinanzierung:

 

 

Kurzbeschreibung

Abschiebungen ausländischer StaatsbürgerInnen zählen zu den extremsten Formen staatlicher Exklusion und stehen in einem Spannungsverhältnis zu den Menschenrechten und liberal-demokratischen Prinzipien. Gleichzeitig stellt die zwangsweise Außer-Landes-Bringung eine alltägliche Routine der österreichischen Immigrations(kontroll)politik dar – jährlich werden mehr als 3.000 Personen abgeschoben.

Das Forschungsprojekt beschreibt und analysiert die meist unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindende Abschiebepraxis in Österreich und gliedert sich in drei Teile:

1) werden Abschiebungen und Abgeschobene seit Ende der 1990er Jahre detailliert erfasst;

2) werden die in einen Abschiebungsprozess involvierten Akteure, deren Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten erhoben; und

3) werden Abschiebungen mit menschenrechtlichen und demokratiepolitischen Perspektiven untersucht.

Universität Wien | Universitätsring 1 | 1010 Wien | T +43-1-4277-0